00:00:08: Jazzcore Podcast, Podcast.
00:00:08: Geschätzte Jazz-Podcast-Hörerinnen und Hörern willkommen zur Oktoberausgabe und zu Palaver!
00:00:17: Im Herbst, im Juni, ist das Magazin Jessenmo nach rund dreißig Jahren
00:00:24: vorm
00:00:24: Ausgestanden.
00:00:26: Ich habe damals Therese und Pivi Windmüller in ihrer Wohnung Schreckstrich-Redaktion in Urdorf besucht.
00:00:34: Und das hat unter anderem so getönt!
00:00:43: Wir
00:00:54: wollten zu früh aufhören, wir haben den Tenten Vier und zwanzig.
00:01:00: Und dann haben sie immer wieder vor uns hergeschoben.
00:01:04: Die ganze Szene hat das auch gewusst, dass wir noch Folgen suchen.
00:01:08: Es ist aber nicht passiert.
00:01:10: Letztendlich mussten Sie einfach mal einen Definitiven machen.
00:01:14: Einerseits für uns, damit wir keine Versuchung kommen, um gleich noch einmal eine Ausgabe zu machen.
00:01:21: Dann nochmal eine.
00:01:24: Das Handeln haben wir jetzt genug lang gemacht.
00:01:30: Ich komme auch in einem bestimmten Alter, wo ich ein bisschen das Leben auf die anderen Seite vergnüsse.
00:01:38: Ich werde im Oktober siebenzehn sein und dass wir vielleicht wieder mehr Zeit miteinander haben, weil es geht doch wahnsinnig viel Zeit nicht verloren von dem her aber wo man manchmal etwas vorbeireitet hat und über etwas zu sprechen, das irgendwann am Schluss gar nicht mehr so interessant ist.
00:02:02: Das war der Hauptgrund.
00:02:07: Ja, das kann ich auch sagen.
00:02:10: Ich denke, es ist für uns einfach eine Dauerbelastung.
00:02:15: Wir sind ... Ich werde das nächste Jahr ...
00:02:18: Zitlerzeitlich oder finanziell?
00:02:20: Und irgendwann muss man auf Gesundheit schauen.
00:02:25: Und Flexibilität... ist auch nicht mehr so da.
00:02:31: Und die ganze Verpflichtung, mit sich zu zeigen überall und überall hinzugehen, mit Kontakt
00:02:41: usw.,
00:02:43: was ihnen mehr betrifft wie mich.
00:02:45: Aber trotzdem ... Ja, es ist eine Dauerbelastung.
00:02:52: Oft bleibt einfach vieles liegen soziale Kontakte oder Freunden, die man nicht in Anplägen können.
00:03:09: Das finde ich
00:03:09: sehr schön.
00:03:10: Einfach eine gewisse
00:03:10: Freundschaft,
00:03:11: die einfach unterlegt hat im normalen sozialen Umfeld, weil man dort wieder ein Gikmus besucht und dann einen wieder an das Festival hat.
00:03:23: Ja, der Schluss ist jetzt gefasst ... Es ist jetzt wie es ist!
00:03:31: Und wie es in Zukunft mit dem Magazin weitergeht, das war damals völlig offen.
00:03:36: Wer sich übrigens die ganze Gespräche mit der Windmühlerswedale anlose, findet bei uns auf der Webseite oder auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
00:03:47: Doch zurück zum Chessonmore!
00:03:50: Das ist nämlich die Positivwendige folgt.
00:03:54: Viel Gespräch und unzählige Arbeitsstunden später ist klar gewesen – Es geht weiter.
00:04:01: Wie es zu dieser Rethik kam und warum sich ein Abonnement auch künftig unbedingt und zwingend lohnt, erzählt uns der neuen Geschäftsführer und Redaktionsleiter Sebastian Brunner.
00:04:16: Mein Name ist Christian Müller und gemeinsam spazieren wir den JS-Podcast.
00:04:30: Mein name ist Sebastian Brunnner.
00:04:31: Ich bin in Winterthur, mittlerweile in Fjordzgi.
00:04:36: Ich wurde in eine musikalische Familie geboren.
00:04:39: Meine Mutter ist Sangerin aus Kolumbien, mein Vater Schweizer, selber auch mit einer musikalischen oder mit der Affinität für Musik.
00:04:53: Ich habe früh angefangen selbst Kaffierspielen und zusammen mit meiner Mutter singen.
00:04:56: Ich hatte einen Kaffierunterricht bei der Primarschule nach Riemgimi.
00:05:05: Ich habe mich dann entschlossen, Musik zu studieren.
00:05:10: Ich habe klassische Musik studiert.
00:05:13: Komposition und Grafiere in Zürich an der ZDK.
00:05:20: Schon während meiner Teenagejahr habe ich viel gesungen.
00:05:25: Ich hatte eine Salzerband.
00:05:29: So bin ich auch irgendwie, also mit musikalischen Horizonten war ich immer bereit.
00:05:33: Ich habe früher auch angefangen, neben klassischer Musik respektive traditionelle und zeitgenössische klassische Musik gelassen.
00:05:45: Und auch Jazz.
00:05:46: Das waren eigentlich immer Menschen verantwortlich im Umfeld, die mir diese Musik gezeigt haben.
00:05:54: und wir die Türen aufgemacht haben in diesen verschiedenen musikalischen Universen.
00:06:03: Die erste Berührung mit Jess sind so mit zehn Elfen gewesen, wahrscheinlich schon vorher aber so wirklich bewusst.
00:06:13: Ich habe mal von einem Kaffeeerlehrer einen Kasettengeschenk bekommen mit Musik vom Keith Jarrett.
00:06:22: Das war das erste und dann habe ich mir auf die Weihnachten gewünscht.
00:06:26: Die CD ist von meiner grossen Mutter, von meiner schwitzen Grossmutter vom Keith Jarrett und sie hat mich mit einem Box mit den Trio-Aufnahmen geschenkt und ich habe ihn nachher rauf und runter gelassen.
00:06:45: Als Pianist hatte ich natürlich auch einen Bezugspunkt zum Klavier.
00:06:50: Und so bin ich mehr und mehr mit dieser Musik in Berührung gekommen, die mich verdäuft hat.
00:07:04: Ich habe selber versucht zu spielen Jazz, aber ich kam nie ganz ins Spiel.
00:07:11: Ich habe den PIVI schon früher kennengelernt.
00:07:15: Im Zusammenhang mit der Salsa-Band, die wir hatten, ist man damals als Fotograf begegnet.
00:07:20: Er hat Portres gemacht von der Band und dort war ich in der Sechzehnung.
00:07:29: Dort habe ich das zum ersten Mal mitgeschnitten.
00:07:30: Ich bin danach auch regelmässig ins Muz an Konzert.
00:07:37: Und da ist natürlich das Magazin aufgelegt.
00:07:40: Ich glaube, das waren die ersten Berührungspunkte, die ich hatte.
00:07:44: Und dann selbstverständlich auch, als Programmleiter im Mut zu arbeiten, habe ich das Magazin immer wieder gesehen und es war immer wieder ein Thema.
00:07:55: Das ist mein Bezug zu diesem Blatt.
00:07:58: Der Ende von Jason Moore, der Endi-Vierzehnte, war natürlich ein Riesenverlust für die Szene.
00:08:06: Es wurde traurig gemacht Aber umso mehr hat es mich dann auch gefreut, obwohl Harald Herter auf mich zugekommen ist.
00:08:16: Und mich gefragt hat, ob ich gerne einsteigen würde und ob ich helfen würde, das Magazin zu retten.
00:08:24: Er hatte natürlich andere Menschen auch schon gefragt.
00:08:27: Ich war in der glücklichen Situation, dass ich dort gerade die Kapazität gehabt habe, respektive neben meinem Projekt, den ich selbstständig als Veranstalter mache.
00:08:40: Ich hatte Zeit, um zu sagen, dass ich dabei bin, wenn es losgeht.
00:08:44: Egal, wann es los geht – das kann ein paar Monate sein oder immer noch eine halbe Jahr.
00:08:49: Auch wenn es am Anfang mehr ist und nachher etwas mehr Arbeit ist.
00:08:54: Also ich habe die Flexibilität gehabt im Moment zum Ja-Sagen und langsam in diese Gespräche hineinzugehen und auch den Übergang begleiten.
00:09:07: die Übergabe von PIVI und der Terris Windmüller anverein.
00:09:14: Wir haben in dieser Zeit eigentlich schon relativ früh recht viel Gespräch geführt mit dem PIVII, mit der Teris.
00:09:22: Ich bin immer wieder zu Ihnen auf Urdorf raus.
00:09:30: Wie habe ich mich einschaffen lassen?
00:09:33: Es sind ganz viele Sachen, über die Jahre zusammengekommen sind, bei ihnen, wo sie mir vermittelt haben.
00:09:41: Auch die Strukturen des Magazins – wie macht man überhaupt das Magazin?
00:09:48: Und es war eine enorme Spannung auch nicht ganz einfach.
00:09:53: Es ist natürlich ein ganzes Geschäft, der dahin steckt.
00:09:58: Für den Verein war es ganz klar, dass wir eigentlich mehr oder weniger die gleichen Strukture beibhalten wollen Und das beinhaltet natürlich auch die bisherigen Journalistinnen und Journalisten.
00:10:13: Das war uns wichtig, darüber hinaus ist es darum gegangen, Kontinuität zu schaffen für dieses Magazin.
00:10:22: Wir haben am Anfang als erster Magazin die Juni-Juli-Ausgabe mehr oder weniger im gleichen Layout produziert und haben uns einen ersten Nachherdrag gemacht um das ganze Umzug gestalten.
00:10:36: Die Kontinuität will man auch schaffen, indem wir nicht nur digital machen.
00:10:45: Wir wollen das Printmagazin weiterführen mit der bestimmten Leserschaft und Abonnentinnen und Abonnanten.
00:10:55: Einerseits können wir die Kontinuität schaffen und andererseits profitieren von den Strukturen, die schon aufgebaut wurden über die drei Jahrzehnte.
00:11:07: Einerseits die Redaktion, andererseits sind das aber auch all diese Partner, die im Magazin inserieren.
00:11:14: Das ist ein grosser Teil der Arbeit für mich, also bei mir Anwalt und zum Glück habe ich eine Redaktions- und Ruhe die Amsturz um und den Urs Althaus, der noch dabei ist.
00:11:30: als Grafiker besprechen wir die Themen.
00:11:35: Das ist so wie mein Kernteam, momentan mit ihnen machen wir das Magazin weiterentwickeln, besprechen inhaltliche neue Ausrichten und auch ausserlich.
00:11:48: Da gibt es natürlich verschiedene Punkte, wo nicht ganz einfach.
00:11:55: sie sind also schon in der Übergabe Das ganze Projekt wird es übernehmen, eine neue Vision zu entwickeln in einer kürzesten Zeit.
00:12:09: Es ist auch der Versuch im Mittelpunkt gestanden, wie ich vorhin gesagt habe, Kontinuität zu schaffen, aber auch ganz klar zu signalisieren dass das ein Aufbruch ist und dass es ihnen auch andere Richtung geht.
00:12:20: Und das hat zusammen mit dem finanziellen Perspektiven Das ist auch noch nicht klar.
00:12:30: Es ist wichtig, dass wir vor einigen Hürden stehen.
00:12:35: Einerseits würde es uns extrem gut tun, natürlich viel mehr Abonnenten zu haben.
00:12:40: Das ist eigentlich auch eine Aufrufe an die ganze Szene.
00:12:43: Das war auch der Anspruch von Anfang an.
00:12:45: Auch bei dieser neuen Ausrichtung des Magazins wollte man bewirken und aktivieren diese ganze Szine.
00:12:54: Dass sich die Szene hinter dem Magazin steht und das Magazin auch abonniert oder finanziell unterstützt, mit Künderbeiträgen oder mit Mitgliedernbeiträg.
00:13:06: Oder mit der Aboß.
00:13:08: Oder indem sie es wieder erzählen und andere Leute dazu bewegen, das Magazinen zu unterstützen, zu abonnieren.
00:13:15: Wir haben am Anfang natürlich abgemacht, dass wir das erste Magazin quasi wieder gleich machen wie bisher.
00:13:23: Das war eine der Bedingungen für die Weiterführung dieses Magazins.
00:13:28: unter dem Namen.
00:13:29: Aber sonst schaut uns eigentlich der Piwi und Therys freie Handgehe in den weiteren Entwicklungen, also da hat es keine Bedingungen gegeben.
00:13:40: Wir haben das neue Logo entworfen.
00:13:42: wir haben ein neues Layout im ganzen Magazin eine neue Ausrichtung insofern als dass man versucht etwas über die Jazz-Dollarrand aussen zu schauen und uns auf die Schweizer Musik-Szene konzentrieren.
00:14:02: Im ersten Magazin haben wir zum Beispiel mit der Nadia Reyes bekannte Schweizer Jodlerin portratiert.
00:14:14: Wir haben auch Daniel Fontana, Dix von Bad Bonn-Kilbi, der vielmehr aus dem Indie Experimental Pop Kuhnd und Bad Bonn-Kilby, dass der Club in Tüdingen führt.
00:14:30: Wir hatten auch vom Cover die Heloas.
00:14:34: Das sind Themen, die man früher nicht besprochen hatte im Chosenmore.
00:14:41: Es geht darum, das Magazin kontinuierlich weiterzuentwickeln.
00:14:45: mit der Zeit zu gehen.
00:14:46: Ich glaube, das ist wichtig.
00:14:48: Wir versuchen auch jüngere Journalistinnen und Journalisten zu motivieren für das Magazin zu schreiben.
00:14:56: Die Partei nach den ersten zwei Ausgaben ist sehr positiv.
00:15:00: Man hat extrem viele positive Rückmeldungen auf die Umgestaltung vom Magazin bekommen.
00:15:07: Also da gibt es extrem viel Rückenwind.
00:15:11: Auf der finanziellen Ebene habe ich es angesprochen, jetzt sind wir noch am Kämpfen.
00:15:16: Und auf einer persönlichen Individuenlebene macht es extrem Spaß das Magazin zu entwickeln zusammen mit dem Urs Althaus und dem Ruedi Amstutz und Extended Family von Journalisteninnen und Journalisten.
00:15:33: insofern auch nicht durchwegs positiv aber es bleibt natürlich hart.
00:15:38: also ist schon eine ganze ohne.
00:15:41: Von außen betrachtet, wenn man das Magazin anschaut, dann hat man das Gefühl, es läuft seit dreißig Jahren, das ist stabil.
00:15:50: Das muss man nicht gross unterstützen.
00:15:52: Es gibt ja auch extrem viele Initiativen, die man unterstützen könnte in so einem Verstrahlung, dass es manchmal bei den Szenen etwas Zeit gebraucht oder etwas Überwindung braucht und danach zum Beispiel ein Abo machen oder noch mehr zu spenden, wenn man könnte.
00:16:11: Ich sehe den Hebel wirklich gerade beim Abbau, weil das ist recht zugänglich.
00:16:14: Das kostet für sixty-fünf Franken im Jahr und wenn wir hier unsere Abonnentenzahlen verdoppeln könnten dann wären wir eigentlich safe und können das Magazin gut und stabil weiter führen.
00:16:29: Wir merken aber, dass der Sammel etwas über Zügungsarbeit braucht wie den Musikerinnen und Musikern zum Sonnenabolösen.
00:16:37: Und da wünschen wir uns schon etwas mehr Unterstützung.
00:16:39: Die Digitalisierung von Magazinen ist definitiv auf dem Tisch.
00:16:45: Wir brauchen aber, ich glaube einfach noch recht viel Zeit, um diesen Wandel zu vollziehen.
00:16:50: Wir konzentrieren uns zunächst mal auf die Stabilisierung des Print-Magazins.
00:16:56: Wenn man auch wünscht, dass das Magazin vor einigen Jahren steht ... als erstes finanziell stabil und abgesichert für die Zukunft.