JazzPodcast

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00:00:07: Jazz-Cour, Podcast, Podcast.

00:00:07: Geschätzte Jazz-Podcast.

00:00:09: Hörerinnen und Hörern.

00:00:11: willkommen zur September Ausgabe und zu Palaver im Jazz-Podcast!

00:00:17: Der Schlagzeuger und Perkussionist Simon David Steiner ist aufgewachsen in Lavine, einem Dorf im Engadier mit etwas mehr als zweihundert Einwohnern.

00:00:29: Früher jedoch hat ihn das Leben und die Musik in die Ferne geführt.

00:00:33: Das letzte für ein ganzes Jahr nach Valencia.

00:00:38: Simon erzählt jetzt gerade im Palafel von seinem Abenteuer den Herausforderungen, um eine Musik zu machen vor Ort – und der vielen bereichenden Begegnung in Valencia!

00:00:50: Zum Schluss gönnt er uns sogar einen ersten Hör-Einblick in sein neues Album wo Notabene in Valencia aufgenommen wurde und siebenundzwanzig offiziell erscheint.

00:01:04: Mein Name ist Christian Müller, und gemeinsam spazieren wir durch den Jazz-Podcast.

00:01:24: Hello!

00:01:25: Danke für ... für die Einladung, dass ich etwas darüber erzählen

00:01:30: darf?

00:01:30: Bevor wir jetzt in deine Reise eintauchen, wollen wir ein bisschen dich kennenlernen.

00:01:36: Und ich hätte gerne, dass du uns mitnimmst in deine Kindheit und in deine Jugend und dort ein wenig der Weg aufzeichnet ist, was du gemacht hast hier zur Musik zu Musik machen.

00:01:49: Also nicht nur zur Musik loslassen, vor allem zum Musikmachen.

00:01:52: Wie ist das bei dir abgelaufen?

00:01:57: Ich bin aufgewachsen in Lavine, im Unterengedien.

00:02:01: Meine Eltern waren Landwirte und haben einen Burahaufgabe von diesem Herr.

00:02:08: Es hat einfach gehalten, dass wir etwas machen müssen neben der Schule.

00:02:14: Also irgendwie mehr als nur Freizeit.

00:02:20: Mein ältester Bruder nahm die Schlagzeugunterricht an der Musikschule.

00:02:25: Und die haben eigentlich vieles, was meine Brüder gemacht haben.

00:02:28: Das wollte ich auch machen und so ist es so geworden dass sie dann ab der vierten Klasse an den Anfang Schlagzeug und also am Anfang eigentlich Xylophonunterricht nehmen und genau!

00:02:45: So ist das dann weitergegangen.

00:02:46: Ich hatte sehr viel Freude mit einem Superlehrer, Andreas Schneider.

00:02:51: Er hat sich auch sehr dafür eingesetzt, dass man zum Beispiel im Ensemble spielt und einen Wettbewerb spielt.

00:02:58: Auch erfolgreich!

00:02:59: Und eines einschneidenden Erlebnis oder den einschnittenden Punkt war, wo ich nach der Sekundarschule in den USA gemacht habe.

00:03:15: Also ich bin eigentlich inner- und sportlich unterwegs gewesen.

00:03:18: Ich wollte unbedingt auch viel Sport machen, aber dann habe ich dazu gekommen, dass sie dort meinen eigenen Stundenplan zusammenlegen können, weil das war ein Jahr, in dem ich die Kulte hatte.

00:03:31: Also ich ging dort in die Highschool.

00:03:34: Und dort hatten es zwei Klassen.

00:03:37: Eins hat Kaiser Concert Band und die andere Klasse hat Kaiser Jazz Workshop.

00:03:43: Und so habe ich täglich zwei Unterrichtsklassiker, die mit Musik so haben.

00:03:50: Und Jazz ist ja in der USA Teil von der musikalischen Identität quasi für den musikalischer Volkloree und das merkt man halt.

00:04:02: Und dann ist auch weiss so Leute in meinem Alter damals in der Schweiz ein Unwort gewesen und dort ist es ganz klar jeder weiß Bescheid.

00:04:14: aber wenn's jetzt Niemand wirklich viel los oder so.

00:04:16: Es ist einfach präsent.

00:04:19: Der Sport, also ich wollte gleich sagen der Sport noch einschieben.

00:04:24: Engadin ist sicher auch sehr sportlich geprägt.

00:04:28: Neben musikalischer Prägung, die sowieso vorhanden ist.

00:04:32: D.h.,

00:04:33: dort war auch eine Frage eher Sport statt Musik?

00:04:36: Oder war sie nie diese Frage?

00:04:38: Ja, soll ich sagen in meiner Jugend ist Sport wie ... Wie soll ich sagen, das war sexier.

00:04:47: Es ist einfach sozial anerkanter.

00:04:52: Ich bin Snowboard gefahren und war auch ein Jahr lang in einer Kader.

00:04:59: Das ist so was die Coolkits gemacht haben.

00:05:03: Und Musik habe ich aber immer beiebhalten.

00:05:08: Und dort habe ich auch ein bisschen Erfolg mit den Wettbewerben und so.

00:05:11: Und darum ist es eigentlich vor allem auch kurz, bevor ich in die USA gegangen bin durch die Erfolge oder der Zuspruch bei diesen Wett Bewerbern oder auch bei der Musikschule.

00:05:24: Ist schon auch so eine ... wie sagen wir denn?

00:05:29: ein Funken zündet worden.

00:05:31: In diesem Sinn, und ich habe auch zum Beispiel mit meinem Konfirmationsgeld einen Marimba-Fone gekauft für viertausend fünfhundert Franken.

00:05:40: Und das habe ich jetzt immer noch.

00:05:43: Das ist schon etwas sehr Wichtiges gewesen, vielleicht nicht in einem sozialen Umfeld anerkannt oder so.

00:05:58: Simon, jetzt ist es lustig, dass du das erzählst von dem Ausduschjahr.

00:06:04: Das heisst, du bist eigentlich schon früher weg aus dem Engadin.

00:06:08: Etwas, was ja fast ein wenig auch dazu gehört bei vielen, die sagen jetzt neben den Tourismus oder einem Handwerk oder anderen versorgenden Dienst im Tal eine Ausbildung machen wollen.

00:06:22: Die müssen gehen!

00:06:23: Und du bist noch früher gegangen und hast ein Ausduschjahr gemacht?

00:06:26: Wieso das Ausdushjahr?

00:06:29: Das ist in diesem Sinne entstanden, dass meine Mutter, die ich elf war, gestorben wurde und an Krebs gestorbt.

00:06:40: Mein Vater fand es wichtig, wenn auch unter weiblichen Einfluss im Adolescence stehen.

00:06:53: Und dann kam die Idee auf, ich könnte ein Jahr zu meiner Gotten in den USA wohnen und leben.

00:07:01: Sie war auch sehr eng mit meiner Mutter und sie hatte einen Ersatz-Mutter für dieses Jahr.

00:07:13: Das war schon eine initiale Begründung, wie ich so nicht entgangen bin.

00:07:21: Und hat das gefruchtet, was deinen Vater sich vorgestellt?

00:07:24: Er machte einen guten Job auch ohne deine Mama, die leider verstorben ist.

00:07:31: Ja... Also es hat auf jeden Fall in meiner Sonne ein Jahr mit siebzehntes Wander in einem anderen kulturellen Umfeld sein und all den Einfluss ausgesetzt sein.

00:07:43: Das ist extrem wertvoll!

00:07:46: Ich hatte wie ein grosser Glück, dass ich jemanden gehabt habe wo ich wirklich als Familie kann bezeichnen.

00:07:52: Also wie ein Nächster an einem Ort, in dem ich mich aufgehoben fühle und Vertrauen genossen habe.

00:08:00: Wenn du z.B.

00:08:01: jetzt klassisches Auszuschauen machst, dann gehst du einfach zu irgendeiner der Familien.

00:08:07: Dann kannst auch sie, dass du die Familie wechseln musst.

00:08:11: Je nachdem ob du sensibler bist ... Ich glaube jeder ist sensibel, aber soll ich sagen... Je nach Prägung nimmt man Sachen an der Schuhe und so ein Jahr kann es schwierig sein.

00:08:24: Natürlich glaubt ihr auch schwierige Momente während des Jahres, aber am Schluss ist interessant.

00:08:30: Ich erinnere mich eigentlich an das, was ich profitiert habe.

00:08:34: Ob jetzt den Einfluss meiner Gott als weiblicher Person... Was soll ich sagen?

00:08:44: Für einen Einfluß hat ihn eine Maßheit.

00:08:45: Auf jeden Fall ein Einfluss, aber ich kann das jetzt nicht klar benennen.

00:08:51: Du hast nachher entschieden... ...dass du willst Musik studieren?

00:08:56: Ja genau!

00:08:56: Aber es hat noch eine Zeit gebraucht.

00:08:59: In den USA war von diesem her ein wichtiger Punkt, denn dort ist der Funken definitiv gesprungen.

00:09:07: Ich merkte, dass Musik für mich das Größte macht und bin dann zurückgekommen In die Schweiz bin ich auch wieder zu dem Lehrer, Andreas Schneider in der Unterricht.

00:09:18: Ich habe noch zehn Schuljahr gemacht und immer noch nicht gewusst was zu machen.

00:09:22: Nachher habe ich eigentlich gewusst, dass ich gerne etwas mit Musik mache.

00:09:28: Aber mein Lehrer hat damals gesagt, er würde jetzt einen davon abraten und mir sagen, ich soll doch ein Lehrmacher ziehen und vielleicht nachher dann ... Ich habe mich auch ein Stück weit davon als Zimmermann in Langkort gemacht.

00:09:49: Auch eine sehr wichtige Station rein in meinem Leben, auf der Baustelle zu ziehen und zu arbeiten und die Umgebung zu erleben und auch etwas wissen.

00:10:04: Ich habe das gesehen, ich kann das.

00:10:07: Sie haben auch einen guten Abschluss gemacht.

00:10:09: Ich war glaube auch ein geschätzter Mitarbeiter gewesen aber irgendwie auch gemerkt, dass auf der Baustelle ist für mich glaube nicht etwas langfristig funktioniert.

00:10:19: und dann hatte ich mit meinem Kollegen eine Punkrockband gehabt.

00:10:26: die hatte keine Definite Illness im Engadin ist es gewesen Und das schaue ich während der Lehre, mein Leben war quasi zu schaffen.

00:10:37: Dann am Freitag habe ich gerade direkt zum Kollegen, dann haben wir probiert und nachher haben wir gefestet... ...und dann ist es eigentlich quasi das ganze Wochenende zusammen verbracht.. ..und dass über mehrere Jahre und hat megashöne Erfahrungen können machen durch das auch freundschaftlich, aber auch musikalisch immer.

00:10:55: Wir haben wirklich coole Sound gemacht damals, also halt Punkrock.

00:11:02: Und die und der Kollegen nach der Lede haben wir auch gefunden.

00:11:05: Wenn das eigentlich wirklich auch durchzieht, das Züge... ...und die anderen zwei, wo dabei sie sind, sind aber ein bisschen eine andere Planke.

00:11:13: Die sind für Studierende.

00:11:15: Darum haben wir eine neue Band gegründet.

00:11:17: Die hat kein Polyphone und ist im Weckerbitz von Punkrock in richtig Pop und Indie gegangen.

00:11:24: Und dort war eigentlich unser erklärter Ziel.

00:11:27: Wir wollen von der Musik leben und was immer gewesen, würde ich sagen Anfangs-Zwenzig als wirklich ohne viel Energie oder viele Enthusiasmus und haben uns voll reingeknült.

00:11:41: Ich habe aber dann auch gemerkt, dass wir noch dazu schaffen können überleben können und anfangen beim Blunder in Kuhr.

00:11:52: Neitzel ist ein Bluander im Buch, sie haben ja verschiedene Filiale.

00:11:55: Das ist eine Musikgeschäft wo einerseits Musikinstrument verkauft und andererseits aber auch Musikunterricht anbietet.

00:12:04: Dort kannst du als Privatperson ohne Abschluss wenn du das Instrument beherrschst mir oder weniger kannst unterrichten.

00:12:15: Und ihr habt mich dann auch genommen und ich habe ihn wirklich gemerkt.

00:12:18: Unterrichten macht mich sehr grosser Also sehr viel Spaß.

00:12:23: Und nach ein, zwei Jahren Unterricht habe ich wirklich gewusst okay wenn ihr aber will Nachhaltigkehren unterrichten macht es eigentlich auch grosser Sinn zum Studieren.

00:12:35: und dann habe ich noch einmal gesagt mal Ich weiss mit dem Studium das bringt mir etwas der Abschluss um nachher auch an den Musikschulen unterrichten.

00:12:46: und dann hab ich meinen Drag gemacht zu meiner Vorbereitung für die Aufnahmeprüfungen.

00:12:51: Und jetzt ... Das war im Jahr zwanzig, in dem ich den Abschluss hatte.

00:12:57: Danach konnte ich Unterricht an der Musikschule in Inetbürger und Standsstaat und auch mit musikalischem Projekt weiterentwickeln können.

00:13:11: Ja!

00:13:12: Also es ist klar, man muss aus einer Menge aus, auch für diesen Schritt wieder.

00:13:17: Aber das war schon die dritte Mal nachher.

00:13:20: nach den USA und Langquart.

00:13:24: Und rauszugehen, ist dann irgendwann auch fest passiert.

00:13:27: Du hast zügelt, du willst jetzt aktuell wieder zu Zürich.

00:13:32: Aber dann hat dir das immer noch nicht gelangt.

00:13:35: Du bist noch mal weggekommen und hast einen entschieden.

00:13:39: Du gehst ein Jahr in Valencia.

00:13:42: Und so eine Entscheidung braucht

00:13:44: ...

00:13:45: Sicher ein bisschen Vorlauf.

00:13:46: Oder hast du eine spontane Idee gesagt, dass ich das jetzt

00:13:51: mache?

00:13:52: Das hatte sehr viel Vorlauf gehabt.

00:13:55: Ich bin ja mit der USA zurückgekommen und bin fest davon überzeugt, dass sie ganz kurz bleiben und dann wieder abhauen.

00:14:09: Es war so ein cooles Jahr.

00:14:14: Ich konnte erleben, so viele neue Facetten von mir selbst entdecken und auch viele Facetten meiner Umgebung.

00:14:26: Es war etwas sehr Schönes.

00:14:28: Und ich dachte ganz schnell, wie möglich mache ich wieder so etwas.

00:14:32: Nur ist nicht alles anders gekommen.

00:14:36: Wir haben in der Finale-Dealness mit Polyphone wirklich sehr coole Bands, also Projekte.

00:14:44: Und das hat mich dann gelangert.

00:14:48: Irgendwie wusste ich, dass ich jetzt mit einer Energie hineinbringe.

00:14:52: Das will ich jetzt machen und ich hatte damals noch eine Freundin.

00:14:56: Es wäre auch gut gegangen, dass sie einfach abhauen.

00:15:00: Das war natürlich auch ein Faktor.

00:15:05: Und ja ... Das ist eigentlich die Idee, seit ich von der USA zurückgekommen bin, habe ich sie umgelegt.

00:15:13: Irgendwann, also dann hatte ich auch ein Studium in der Heise Lou Fertica und dann war es wirklich klar, dass ich das Projekt Studium oder Musiker von der Musik leben konnte.

00:15:26: Das ist jetzt abgehakt, das ist jetzt erreicht sozusagen und habe sehr geschätzt, dass sie so gegangen ist Und dann war es aber wirklich klar.

00:15:43: Aber ich würde eigentlich immer noch mal gerne so ein Jahr machen und habe auch überlegt, wo und wie und natürlich halt über die Jahre sind wir.

00:15:51: Die Ansprüche haben sich verschoben.

00:15:53: Ich bin sehr interessiert in Latina, also wir sagen Afro-Kubanische Musikstil und Südamerikanische Musik Stil.

00:16:02: Ich habe auch viel Workshops genommen in der Hochschule in Luzern vor dem ... gemerkt, ich würde sehr gerne Spanisch lernen.

00:16:11: Ich würde gern mehr von diesem Verstorben verstehen und Abrine auch gemerkt.

00:16:18: Ich will nicht so weit weggehen, weil ich ja auch gewusst habe zum Beispiel durch die Erfahrung in den USA.

00:16:23: nachher ist es so eine Kontaktpalte mit Freunden, wo man dann macht.

00:16:28: Es ist sehr schwierig, denn das ist einfach eine grosse Distanz.

00:16:31: Und jetzt rein aus idealistischen Gründen, aus umweltgerechnischen Gründe will eigentlich Unnötig viel Flügen.

00:16:40: Ich finde, da haben wir wie eine Verantwortung, um darauf achten zu gehen ... Also für mich jetzt ist das meine Entscheidung und darum habe ich gedacht, dann war es klar, dass man in Spanien bleibt noch zum spanisch lernen kann.

00:16:54: Und dann war die zweite Sache, ich liebe es mehr im Umlingwellen, wo mehr ist, wo ein Strand ist.

00:17:06: So ging die Entscheidung auf Valencia, weil Valencia ist ein Meer und hat eine grosse Palette mit verschiedenen Musikstilen.

00:17:14: Es ist aber nicht so groß, es gibt keinen hohen Puls wie zum Beispiel Barcelona, wo auch die zweite Grösstadt von Spanien ist, wo eigentlich eine Musikhauptstadt ist.

00:17:30: Aber das ist dann auch eine Entwicklung.

00:17:32: Nach dem Studium habe ich darüber nachdenken.

00:17:37: Dann habe ich das anfangen, etwas umzuerzählen und es ging bis jetzt, also im Jahr zwanzig einundzwanzig bis zweitausendfünfundzwenzig und habe tatsächlich die Idee umgesetzt.

00:17:48: Wie hast du dich vorbereitet?

00:17:50: Nachdem ihr ja schon etwas gewachsen warst und ihr schon Erfahrungen gehabt hattest mitgegangen... Sprachlich hast du schon gesagt, das war ein Ziel.

00:17:59: Spanisch verbessern.

00:18:01: Aber wenn man ein Jahr weggeht, vor allem auch im Berufsleben steht ... Also älter ist als für eine Sauce-Tusche jahr damals noch.

00:18:09: Dann hat man auch Postverkehr, laufende Rechnungen und Versicherungen.

00:18:12: Sind das Themen gewesen?

00:18:14: Oder sagst du, nein, das haben wir einfach geschehen oder habt ihr darauf vorbereitet?

00:18:21: Ja, es ist interessant.

00:18:22: Ich habe mit Worts bereiten versucht Und das Gute ist schon ein bisschen gewusst von den USA, dass es eigentlich sehr aufwendig ist so eine Reise vorbereitet auch mit dem Papierkram und all das Züge.

00:18:39: Aber durch das ich in der EU war im Schengen-Ruhm sind viele Sachen viel einfacher.

00:18:49: Ich habe einfach das gemacht, was möglich war.

00:18:52: In der Zeit, in der ich noch zu verfügeln hatte bis zur Abreise, weil die Abreis aufs Molden feststand.

00:18:59: Und ich habe mich dann auch mit Leuten, die so ein Lehrer von den Heisen luden, Ricardo Regidor, er ist ursprünglich aus der Rischen Valencia aufgewachsen und er hat auch ein bisschen gesagt und zum Beispiel gefragt wegen Arbeitserlaubnis und so Sachen.

00:19:14: Er sagte mir, ich mache dich wegen dieser Gedanke, dass du es nicht interessiert hast.

00:19:20: Also eine Arbeitserlaubnis ist oder so.

00:19:22: Ich gehe einfach mal her und schaue, das habe ich dann auch gemacht.

00:19:27: Aber was ich wie organisiert habe, ist dass sie zum Beispiel eine Unfallversicherung hatten, dass ich über die Krankenkasse auch versichert bin über einen Posten, der Tourist heisst.

00:19:42: Also ja wie mit minimalsten Vorkehrungen habe ich gemacht damit ich nicht gerade Wie soll ich so bang grad gehen, wenn ich ihnen etwas sollte passieren?

00:19:56: Und das ja... und ich habe auch geguckt in einer Entzendung.

00:19:58: Weil ich bin selbstständig erwerbend.

00:20:01: Dann kann man eine Entzündung bekommen und dann wenn jemand nachfragen kann sagen hey, ich bin hier quasi auf Tour und zahle Sozialversicherung

00:20:10: usw.,

00:20:12: im Heimatland, also der Schweiz.

00:20:14: Und solche Sachen ein bisschen.

00:20:15: mich abgesichert habe ich mir.

00:20:16: Ich musste aber auch nicht so viel arbeiten.

00:20:23: Ich habe sehr viel geschafft, aber nicht sehr viel verdient.

00:20:30: Wenn ich jetzt ein Wohlwirt schaffte und einen Lohnausweis gibt, dann wurde das so ein Thema geworden.

00:20:37: Aber ich spielte vor allem Konzerts.

00:20:39: Und dann kamen Gagen und Käse.

00:20:44: In meiner Buchhaltung ist das alles super aufgeschrieben, aber dort in Spanien hat niemand mitbekommen.

00:20:50: D.h.,

00:20:50: du hast auch etwas spartes auf einem Häufchen gehabt um ein Jahr auf Valencia zu gehen.

00:20:56: im Jahr?

00:20:57: Genau!

00:20:57: Ja ich konnte sparen während meiner Zeit, wo ich einen langen Jahr sehr viel unterrichtete und da kam sehr viel Geld zusammen, was ich nicht so ausgeben musste.

00:21:07: Und ich hatte dann auch noch mega Glück.

00:21:11: In dem Jahr, wo ich sehr viel verdient habe, habe ich im Nachfolgen des Jahres sehr viele Stüren bezahlt.

00:21:18: Dann habe ich aber wieder ein Jahr sehr wenig unterrichtet und wenig verdient.

00:21:21: Und die Stüre sind alle zurückgekommen während ich in Valencia war.

00:21:26: Und auch Prämie für Billigungen.

00:21:27: Auf das Mal ist es wieder einfach sehr viel mehr Geld zu verfügen als erhofft.

00:21:35: Das hat mir dann auch viel Freiheit gegeben.

00:21:39: können machen, was sie wollen.

00:21:42: Klar, ich musste schon sparen, dass ich nicht High-Life machen konnte und überall hinreisen kann, weil es schon teuer ist.

00:21:50: Aber ich konnte wirklich ein angenehmes Leben dort finanzieren.

00:21:55: Ja, dann kam der Tag vor Abreis.

00:22:00: Wie ist er abgelaufen?

00:22:01: Und was hast du mitgenommen überhaupt dorthin?

00:22:08: Also ich bin auf Valencia genau Aus dem Grund, weil ich ein starkes Bedürfnis hatte – also die Idee habe ich ja vorher beschrieben – war schon seit Jahren um.

00:22:20: Aber ich hatte jetzt auch wirklich einen starken Bedürfen zum Mal ein bisschen Abstand von meinem Alltag in der Schweiz.

00:22:28: Weil viele Sachen, was ich gemacht habe, verschiedene Projekte und verschiedene Initiativen, die ich dabei war, sind einfach ... Passiert, weil ich auch gefragt bin.

00:22:40: Weil ich das eine gute Idee gefunden habe und aber ich bin dann einfach so mit dem Wind gegangen.

00:22:47: Und ihn einfach mal reflektieren.

00:22:51: Was ist es genau?

00:22:52: Jetzt habe ich ja alles.

00:22:53: Jetzt haben wir seinen Ziel können erreichen von der Musik können zu leben.

00:22:57: Aber was?

00:22:57: wie geht's jetzt weiter?

00:22:59: Und jetzt eine Sache, die ihr nicht könnt mit zurücknehmen ist zum Beispiel dass sie ein eigenes Projekt angefangen haben.

00:23:10: Das Projekt heißt Beschatters, dort habe ich Kompositionen geschrieben, Kompositionen arrangiert und jeden auch.

00:23:18: im Juni in Valencia in einem Studio, dort im Jazz-Tone-Studios habe ich das dann aufgenommen zusammen mit einer Freundin, die Bass spielt, Valentim Bezler, der jetzt Bassist ist und ausspielen mich zwar aus Skolisch, mit mir auch bei der Band Polyfon war und jetzt in Bern lebt.

00:23:39: Und mit der Sängerin, die ich auch durch den Valentin kennen, Jessica Mangas ist, auch für eine Woche in Valencia gekommen.

00:23:48: Und dann habe ich noch drei Kollaborationen aus Valencia eingeladen, die in einzelnen Songs gefeaturet werden.

00:23:58: Genau!

00:23:59: Das ist so eigentlich mein Hauptsüge von Valencia zurücknehmen.

00:24:08: Aber ich nehme auch ganz, ganz viele Erkenntnisse mit zurück.

00:24:13: und zum Beispiel habe ich jetzt gerade erklärt, dass ich ein bisschen geflüchtet bin vom Hamsterrad in der Schweiz war.

00:24:23: Und die letzten Monate im Valencien hatte ich eigentlich genau den gleichen Hamsterrat wieder oder die letzte zwei Monate vor allem Juni und Juli wie in der Schweizer.

00:24:36: extrem ausgelaugt, dann auch wieder zurückzukommen und haben wirklich gemerkt.

00:24:40: Okay das Problem bin ich, ich muss einfach lernen, um zu sagen auch wenn es Projekte sind die mich begeistern und sehr interessieren, alle Projekten schaffe ich einfach nicht.

00:24:51: Und jetzt geht's auch darum Prioritäten zu setzen und... Das ist jetzt ein sehr... Tönt ein bisschen wie soll ich sagen?

00:25:02: Aber es ist eine sehr wichtige Erkenntnis, in der ich ein Stück wie da auf die harte Tour lernen müssen, dass einfach nicht alles möglich ist.

00:25:12: Es

00:25:14: ist ein wahnsinniger Sprung gemacht!

00:25:18: Ich nehme jetzt noch mal zurück an den Tag vor der Abreise und frage mich noch einmal, wie war das?

00:25:28: Hast du das Köpferchen dabei gehabt?

00:25:30: Hast Du Instrumente mitgenommen?

00:25:32: Wie ist der Abreisen-Tag in der Schweiz nach Valencia?

00:25:36: Wie hat er ausgesehen?

00:25:38: Vor der Schweiz, nach Valencian.

00:25:40: Entschuldigung, das habe ich falsch verstanden.

00:25:42: Das

00:25:43: ist alles wunderbar!

00:25:44: Es ist wunderbar... Ok, gehen wir nochmal

00:25:50: zurück.

00:25:50: Die Abreise von der Schweiz zu Valencians war so, dass ich mit dem Zug gehen wollte und dann habe ich einfach ein Zugticket.

00:26:02: und dann habe ich gewusst, das Gepäck, den ich mitnimm muss transportieren war sie mit dem Zug.

00:26:08: Ich habe einfach sehr einen großen Koffer gepackt.

00:26:12: Dort habe ich glaube so ein Practice Pad gepacket also so eine... Das ist zum Technik über.

00:26:21: Und dann habe noch Aufnahmematerial, also Interface Mikrofon-Ständer Und das ist gut gegangen.

00:26:30: Also ich hatte zwei Gepäckstücke.

00:26:33: Dann

00:26:34: bist du auch gekommen?

00:26:35: Hast du einen Unterkunft gehabt, vororganisiert oder bist du zuerst ins Haus?

00:26:41: Nein, ich konnte durch ein Kontakt von Unterrichtern in Standsstaaten ... Ein Mutter eines Schülers hatte eine Freundin und sie war auch mal in Valencia und hatte noch Kontakt in Valencianien Wir triffen, oder ich traf ihn per Telefon.

00:27:03: Dann sagte er dann doch, dass der Danny schrieb und immer noch lebt dort.

00:27:09: Er hatte sehr viel Kontakt auch im musikalischen Kontext.

00:27:14: Und dann habe ich das gemacht und er hat gesagt, wenn kommst du eigentlich?

00:27:18: Ich habe gesagt, ja, Anfang August.

00:27:20: Perfekt!

00:27:20: Weil ich in Magustra gehe auf Ecuador zu seiner Freundin und dann werde sie meine Wohnung frei.

00:27:30: Dann habe ich gesagt, dann nehme ich dir das gerne Nachspruch und dann habe ich einfach die Wohnung für ein Monat gemietet.

00:27:39: Und dann aber wollte ich doch früher kommen als Plan.

00:27:43: Ich sagte mir, ich würde lieber fünf Tage früher kommen, ob es okay wäre, wenn man dann einfach die fünf Tage zusammen in der Wohnung sein könnte.

00:27:53: Er sagte, dass es nicht geht, weil er noch extrem viel muss ... Vorbereiten und blablabla.

00:27:59: Aber ich hatte einen Kollegen, die das Zimmer vermieteten.

00:28:06: Das habe ich dann gemacht.

00:28:08: Dann bin ich in der Wohnung.

00:28:09: Dort hatte ich ein Zimmer mit Baden.

00:28:12: Sie hatte einen Sohn, der war zwölfig und zwei Katzen.

00:28:19: Wir haben einfach gemerkt, dass es eigentlich super passt.

00:28:25: Die Chemie hat einfach irgendwie gepasst!

00:28:27: Und dann habe ich auch gesagt, nachdem ich beim Dänik war während des Augusts könnte ich ab September wieder zuhören.

00:28:36: Und sie hat gesagt ja das ist cool.

00:28:39: Die Miete ist einfach klar, ich muss fünfhundert Euro verlangen weil sonst kann sie ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten.

00:28:48: Weil es ist ein Riesenproblem in Valencia mit den Mieten sind astronomisch im Vergleich zu dem, was man verdient.

00:28:56: Also sie verdienen, glaube ich, eine Tusend Fünfhundert Sturz und die Wohne kostet Tusendsfünfhunderte.

00:29:02: Und dann habe ich gedacht, okay, fünfhundert ist mehr als das, was sie ursprünglich gerechnet haben.

00:29:08: Ich dachte, es wird etwas zwischen dreihundert und vierhundert.

00:29:12: Und jetzt habe ich gesagt, schau mal, Sonntag werden wir gut schauen, ob noch ein paar andere Summen sind oder so.

00:29:19: Das habe ich dann gemacht.

00:29:20: Ich habe sehr viele Wohnungen.

00:29:22: Also nicht viel, aber ... wiederum kümmern.

00:29:25: Ich habe gemerkt, am Schluss der Prise ist normal dort und der Komfort ist mir wert.

00:29:33: Und ich habe auch noch gar nicht gewusst, ob ich das ganze Jahr in Valencia bleiben will.

00:29:37: Der Ursprungplan war, dass sie sicher einmal ein halbes Jahr dort sind und dann vielleicht weitergehen.

00:29:42: Genau aber dann bin ich zu Georgie gegangen.

00:29:47: Das war eine sehr gute Entscheidung, weil wir uns da wirklich sehr gut hatten zusammen.

00:29:54: Jetzt hast du recht viel auch Beschaffungsstress, aber doch müssen die natürlich auch etwas kümmern um das tägliche Leben.

00:30:02: Hast du aber auch sicher ein Ziel gehabt?

00:30:04: So gerade für den ersten Tag hast du es vorher schon erwähnt.

00:30:07: Was hast du dir vorgenommen und wie hat denn die Realität ausgesehen?

00:30:12: Das Ziel war, mich auch musikalisch weiterentwickeln zu können.

00:30:18: Und dann habe ich von Anfang an ... Übungsroutine etabliert, zum Technik üben und verschiedene Techniken alle erlernen.

00:30:27: Also Schlagzeugtechnisch.

00:30:30: Und dann das zweite Ziel ist ganz klar neben einem Unterkunftsfinder nachzumwohnen mit den Musikziehenden vor Ort zu verbinden, Kontakt zu knüpfen.

00:30:46: Das habe ich gemacht in dem ich dann wirklich an James gegangen bin.

00:30:52: Und das Schöne ist ja ... An James, sagst du einfach, hey, ich spiele Schlagzeug, kann ich auch sagen, es ist ja klar, kein Problem.

00:31:00: Nachdem und dem Lied kannst du hochkommen.

00:31:04: Und wenn du gespielt hast und auch schöne Zeit gehabt hast mit denen, wo du auf der Bühne warst, dann ist eigentlich ein Sprache, du kommst im Gespräch.

00:31:13: Wenn du nächste Woche wieder dort bist die ich nicht mehr erinnere.

00:31:18: Es ist sehr schnell gegangen, um Kontakt zu knüpfen.

00:31:25: Und dann hatte ich schon Mitte September einen Raum zum quasi täglich üben.

00:31:36: Das war eigentlich ein Traum.

00:31:40: Der Raum ist sogar noch mit dem Velo für fünfzehn Minuten.

00:31:45: Wie den Fern ein bisschen außerhalb von Valencia war.

00:31:47: Und es ist auch ein schöner Weg sein zu machen.

00:31:54: und dann gibt's wirklich von Sonntag bis Dunstig immer mehr Rejams pro Tag.

00:32:03: Dann wird man auch angefragt für die Konzerte, das ist eigentlich genauso gegangen wie ich mir vorgestellt habe wenn ich ehrlich bin oder wir erhofft haben zumindest

00:32:15: Wie ist der Kontakt sonst mit den Menschen gewesen?

00:32:19: Ist man angenommen worden, dass es jetzt schon etwas antönt.

00:32:22: Es war relativ einfach, wenn man sich wiedergesehen hat.

00:32:27: Hat es keine grössere Hürde gegeben?

00:32:30: Also

00:32:31: die Leute erleben schon als sehr offen... für das, was kommt.

00:32:37: Und sehr bereit auch zu helfen.

00:32:39: Also wir haben wirklich ein paar Mal zum Beispiel den Menschen, die mir der Proberum vermietet hat.

00:32:43: aber ich habe wirklich ein Paar mal so erlebt dass die Leute einfach nicht gesehen sind mit mir.

00:32:49: Einfach so!

00:32:50: Ohne noch andere Gedanken dazu und das habe ich dann auch meiner Mitbewohnerin in sich ja nicht aussprünglich.

00:32:59: also es ist keine Valencianerin sondern es ist ursprünglich Rumänin Und sie hat seit dem Jahrzehnt nicht gelebt.

00:33:05: Sie hatte auch gesagt, dass sie in Valencia und nur im Valencian erlebten.

00:33:10: Dass sie immer wieder erlebt haben, dass die Leute einfach so nett waren und sehr schöne Gäste gemacht haben.

00:33:19: Also wirklich aus der Gemeinschaftlichkeit.

00:33:26: Das habe ich sehr fest erlebt.

00:33:27: Auch dort ist ja allgemein den öffentlichen Raum, die Bars und alles Zeug.

00:33:33: Der wird wirklich eignet von den Leuten.

00:33:36: Am Abendabend, ab dem Sechs in die Siebende fangen diese Leute an der Terrorhocke und nehmen das Bier und quatschen.

00:33:43: Und es geht bis zum Zwölf.

00:33:44: Das ist wirklich Leben auf der Strasse.

00:33:47: Das war etwas, was ich in der Schweiz nicht kenne.

00:33:51: Ich habe auch nicht während des Jahres, wie soll ich sagen, mir angeeignet, dass sie dann einfach ab dem Siebenden mal rausgehen und schauen, um mich dazuhocken.

00:34:02: Aber ich habe das sehr geschätzt, dass es um mich ist.

00:34:05: Es gibt eine strahlend gewisse Wärme und Geborgenheit aus einer solchen Ambiente.

00:34:12: Hast du Freundschaften geschlossen für das Leben Nimiya?

00:34:16: Für das Leben ist es schwierig zu zeigen.

00:34:18: Ich bin zum Beispiel Freundschafter geschlossen fürs Leben auch in der USA Und jetzt ist sehr viel Zeit vergangen und es ist einfach so, dass der Kontakt aufrecht erhalten wird ist nicht ohne.

00:34:29: Und vor allem, oder hier und jetzt, man hat seine unmittelbare Umgebung.

00:34:35: Ich bin eigentlich gar nicht so schlecht in Kontakt aufrechtzuerhalten aber es ist ein Aufwand.

00:34:43: also nur schon Kontakt aufrechterhalten mit meinen Verwandten in Deutschland und all das... Oder auch da in der Schweiz mit den Leuten die nicht mehr auf mein alltäglicher Weg sind.

00:34:56: dann muss ich mich wiederum bemüht Kontakt aufrechterhalten, um den Pflegefreundschaften zu finden sind es absolut wert zum Pflegen und sich Zeit zu nehmen.

00:35:08: Theoretisch habe ich Freundschaften fürs Leben schliessen können und hoffe, dass man sie auch lange aufrecherhalten kann aber bin mir auch bewusst, dass die Themen auch Grenze gesetzt sind.

00:35:21: Ich muss ehrlich sagen, dass ich tue das... Du wüsst das auch.

00:35:28: Am Anfang war ich ein wenig auf der Bremse.

00:35:32: Wir haben zwar gerne Kontakt zu machen, aber nicht zu eng.

00:35:42: Wie wir verquiessten oder nachher ist es dann wieder mega totes weh oder wenn das wieder verloren geht.

00:35:49: Aber das kann man jetzt genau so erleben... Es passiert dann trotzdem.

00:35:54: Und du kannst es nicht.

00:35:55: Also, es gibt wieder einen Weg.

00:35:57: Du öffnest dein Herz und dann wird er gefühlt oder du öffne es nicht aber dann hast du auch nicht das gleiche ein Erlebnis.

00:36:05: Bevor wir langsam richtig heimwärts wiederkommen, hast du richtig grosses Problem vor Ort gehabt?

00:36:16: Oder was heißt grosses problem?

00:36:18: Hürden oder Probleme?

00:36:19: Oder musst du kämpfen damit?

00:36:20: Er war belastender, das heißt neig.

00:36:23: Eigentlich grundsätzlich ist es alles relativ ribigslos gelaufen dort unten.

00:36:28: Ja also zur Kleinigkeit gibt's schon natürlich und ich bin auch zum Beispiel am Schluss sehr rausgelaut gewesen.

00:36:38: Ich war auch etwas traurig auf irgendeiner Art aber ich weiss jetzt, dass muss ich wie eine Vorherbitte erklärt so erkenntnissen.

00:36:48: Aber am Schluss Es war ein bisschen traurig, aber ich kann nicht genau sagen was das Problem war.

00:36:55: Aber es gab keine Probleme mit der Polizei.

00:36:57: Ich habe z.B.

00:36:58: meine Brülle dreimal verloren und musste neu kaufen.

00:37:04: Das ist mir noch nie so passiert.

00:37:06: Aber das ist im Prinzip eine Kleinigkeit.

00:37:11: Das hat mich jetzt wirklich trauriger gemacht.

00:37:15: Heivey!

00:37:16: Ist das ein Thema oder sei es nein?

00:37:18: Nachdem Sie das schon früher gelernt haben ... Um die Heimat zu verlassen, das kann ich.

00:37:26: Ich hatte eine Beziehung oder führte sie immer noch und führten mir dann auf Distanz weiter.

00:37:35: Das ist etwas, was ich gemerkt habe.

00:37:36: Wir bräuchten die Körpeln oder einbruchten ... Ob es bei allen so ist.

00:37:40: aber zum Beispiel wir bräuchen körperliche Nähe den Austausch.

00:37:47: Also ich habe nie gedacht, ob man jetzt gerne wieder zurück in die Schweiz gehen würde.

00:37:52: Klar, ich habe meine Freunde vermisst und meine Familie schon vermisst aber nicht so, dass es wirklich krank war, weil es sehr viel Ruhm in den Knochen hat sondern mir auch ein schönes Gefühl als die Art von Melancholie hier ist eine Lüge, die ich gerne habe und ich freue mich auf sie wieder zu sehen die Kontaktweizer zu knüpfen oder neu aufzunehmen.

00:38:20: Und ich habe aber auch sehr viel grossen Austausch gehabt währenddessen, dass sie einfach mit Leuten telefoniert haben und quasi dann auch so Leute neu kennenlernen oder Freunde neu kennengelernt haben oder durch Distanz.

00:38:35: Klar, es gibt solche Kleinigkeiten, die ich gefunden habe in der Schweiz.

00:38:38: Ist das noch geil gewesen?

00:38:41: Oder anders gewesen?

00:38:43: Das war nicht so.

00:38:44: Aber nein!

00:38:47: wirklich heimweh, habe ich nicht gehabt.

00:38:50: Spannisch?

00:38:51: Wo du gegangen bist, hast du noch mit der App gearbeitet?

00:38:54: Ich nehme auch, wo die Abschied genommen ist.

00:38:56: Hast du das ohne App geschafft?

00:38:59: Also ich habe mich sehr darum bemüht, sehr viel Spanisch zu reden.

00:39:03: Ich habe mir gesagt, sie sollen Spanische mit mir reden und nicht Englisch.

00:39:09: Und es ist wirklich eine Sprache, die ich sehr gerne habe.

00:39:13: Die gefällt mir wirklich.

00:39:16: Ich war hochmotiviert, um so schnell wie möglich mit Spanisch durchzuschlagen.

00:39:25: Und ich habe auch gemerkt, vor allem wenn ich in der Gruppe bin, wo alle Spanische reden und ihre Länge nutzen, ihre Redewende nutzen und ihre Schnelligkeit redet, damit sie bis zum Schluss sehr grosse Schwierigkeiten haben, die Gespräche zu folgen.

00:39:45: Aber eins zu eins ist super gegangen, eine Ansprache kann ich machen.

00:39:49: Ich habe z.B.

00:39:52: bei wichtigen Nachrichten oder so damit es auch kein Missverständnis gibt, habe ich doch immer wieder bis zum Schluss die App zur Hilfe genommen und damit sicher auch... Es gibt ja halt die Möglichkeit jetzt mit KI, dass das so niederschwellig ist, weil das so gut funktioniert.

00:40:12: Kann man es nutzen?

00:40:13: Allerdings denke ich schon auch behindert das dann einem so die, wie soll ich sagen auf den Schnurren zu gehen und halt die leeren Effekte ist wahrscheinlich weniger schnell nehmen wir jetzt an oder weniger hart.

00:40:28: Aber ja...

00:40:30: Gibt es etwas was du mitgenommen hast, was in deinem Alltag heute oder deine Musik machen wichtig ist aus dieser Zeit?

00:40:39: Was ich mitgenommen habe ist die Realisation dass sie weniger.

00:40:44: Ich muss also musikalisch sehen, dass sie weniger alles willen können.

00:40:50: Dass sie weniger auch jetzt unbedingt ein guter Begleiter sein oder schlagzeugischer Begleitensinstrument in erster Linie.

00:41:02: Sondern ich habe viele grössere Bedürfnisse entdeckt mit mir wirklich eigene Stimmen am Schlagzeug zu entwickeln und mich als Künstler ein Sprach zu entwickeln.

00:41:17: Ich habe dort auch sehr viel Flamenco gespielt und habe auf das Flamengo-Kakonunterricht genommen, in einer Gruppe, bei der wir die Flamencos probiert haben.

00:41:26: Dort muss man verschiedene Arten weisen wie man Flamencon spielt, zu erlernen.

00:41:31: Und ich habe aber auch einen Kurs von afro-kubanischen Percussionen genommen.

00:41:37: Dort ist die Verbindung zwischen Cuba ... In Hispanoamérica ist es sehr eng.

00:41:44: Es gibt viele Leute aus Kolumbien, Kuba und Argentinien.

00:41:49: Und ich habe auch gemerkt, dass vielleicht das Ziel, das ich einmal hatte, mich jetzt noch mehr im Latin-Musicer einzufinden oder noch besser zu werden in dem Ziel ist im Hintergrund geraten.

00:42:09: Und ein anderes Ziel ist schon wirklich eine eigene Stil- und Stimme zu entwickeln.

00:42:16: Bevor wir jetzt etwas anlosen, was entstanden ist in Valencia, das ist es vorverzelt, dass das Album, das du dort aufgenommen hast, das auch dann im Jahr twenty sieben oder zwanzig rauskommt, da dürfen wir einlosen in den Stück, habe ich Fragen?

00:42:36: Zum Abschluss, wenn du jetzt irgendwie auf jemanden triffst und der fragt dich oder sie fragt.

00:42:43: Hast du drei Tipps?

00:42:46: Ich will ein Jahr in Valencia gehen oder einen Wandersteig machen.

00:42:51: Welche drei wichtigen Tipps kannst du dieser Person mitgeben?

00:42:56: Ich finde, ein sehr wichtiger Punkt ist die Sprache und die Kommunikation.

00:43:02: Wir können wirklich Leute vom Ort... selber kennenlernen können.

00:43:09: Das heisst, das hat sehr viele Leute von ausserhalb, die dort sind in Valencia, wo zwar Englisch und gute Musiker sind, aber die, die wirklich da sind, sind auch Kontakte zu einem Proberum finden usw.

00:43:22: Und das Gespräch ist einfach ... Auch dass wir zeigen, dass du willst ihres Zugs lernen, dass dich bei ihnen einfügen und von ihnen lernen.

00:43:38: Das wird sehr, sehr geschätzt.

00:43:41: Ein anderes Typ ist sicher auch offen sein.

00:43:48: Also einen klaren Plan haben aber auch offen sind für was das kommt.

00:43:52: Und der dritte Typ wäre gehen dort so wie du bist und dann etwas performen, wo du vielleicht nicht bist.

00:44:04: Schwierig ist, wirklich authentisch weiterzugehen.

00:44:09: Ehrlich sind so Sachen aber man sind ja auch Tipps fürs Leben.

00:44:17: Danke für die Antworten, die ehrlichen und tiefen Einblick in deine Zeit vorweg und natürlich dann zur Valencia und auch zum zurückkommen.

00:44:31: Vielen Dank Simon!

00:44:34: Ja, danke vielmals.

00:44:36: Darf ich darüber berichten?

00:44:38: Das mache ich auch sehr gerne weil es ist so für mich ein sehr einschnittendes Erlebnis.

00:44:46: und ja danke vielmal dass du deine Plattform, deine Zeit dafür zu verfügen stellst.

00:44:53: Und dann lassen wir jetzt die Musik.

00:44:56: und jetzt überlaue ich dir Die Moderation von diesem Stück kurz und knackig, wer spielt was?

00:45:03: Was hören wir?

00:45:04: Du sagst, der Release-Tag ist noch nicht klar.

00:45:08: Also die Leute sollen aufmerksam bleiben.

00:45:10: Es kommt im Jahr zwanzig, sieben und zwanziger.

00:45:13: Aber wir lassen vorweg etwas.

00:45:16: Wir lassen vorweichen ein Stück mit dem Titel «Une Melodie du Celsius».

00:45:22: Das ist romantisch für eine Melodie eines Vogels.

00:45:27: In diesem Stück spiele ich Schlagzeug, spielte Valentin Bezula Bass.

00:45:32: Jessica Manga macht jetzt Stimme und Speech.

00:45:36: Und Carlos Medina spielt jetzt Gitarre.

00:45:41: Jetzt hat er gesagt, dass Jessica auch Speech macht.

00:45:43: also eine Ansage.

00:45:45: Dort gibt es zwei Textblöcke.

00:45:51: Die erste ist so ... wird ein Zitat recitiert von einer Kulturwissenschaftler von Carlo Ginzburg.

00:45:59: Ich gehe einfach darum, was zum Beispiel die Aufgabe der Kultur und Kunst könnte sein.

00:46:06: Und ich erinnere mich an das Verstand, dass in unserem ... Jetzt will es gleicher, etwas längerer Einleitung sein.

00:46:14: Aber ist mir noch wichtig, dass z.B.

00:46:17: in unserem Alltag Grausamkeiten werden Wie zur Normalität, weil sie einfach immer wieder passieren und irgendwann stumpfen wir ab.

00:46:26: Und eine Möglichkeit zum Wirt darauf aufmerksam machen zu können sind Sachen, die schlecht sind.

00:46:34: Das kann eigentlich nicht sein, dass das passiert könnte, eine Aufgabe der Kunst zu sein.

00:46:40: Dann gibt es einen zweiten Blog von einer Ansprache Und dort ist meine Mitbewohnerin Georgie, die in einem NGO geschaffen hat und dort bei Kennengländen hat.

00:46:49: Was sehr komisch gefunden hat, dass da sehr viele von seiner Landslüte wie Hunde auf der Strasse leben.

00:46:57: Dass das in seinen Ländern herkommt.

00:47:00: Dass es eigentlich nicht der Fall war.

00:47:01: Es geht eigentlich nicht darum um das per se, sondern wir haben da jetzt sehr viel Tendenzen in der Weltpolitik wo wir extrem beschäftigen und mich auch sehr besorgend.

00:47:18: Und es ist halt wie, wir müssen das anloggen.

00:47:21: Wir müssen das wahrnehmen, wir wollen das ernst nehmen und in Aktion treten durch das.

00:47:26: Aber gleichzeitig weigere ich mich eigentlich davon, depressiv zu werden oder mir auch den Tag zu verderben zu lassen.

00:47:36: Darum ist auch der Titel einer Melodie du Chels oder auch die Musik, die stattfindet.

00:47:40: Es ist sehr glücklich und am Licht.

00:47:44: Und es soll wie beides platzen.

00:47:46: Die Realisation, dass es sehr viele Sachen schiefläuft aber auch, dass wir das Recht haben davon nicht den Mord zu lassen und auch das Leben zu geniessen.

00:47:57: Das ist ein bisschen das Thema in diesem Stuck.

00:48:03: Ich wünsche euch viel Spaß mit deiner Melodie Du Chels!

00:48:16: Während sich die Einheimischen an die soziale Ungerechtigkeit derart gewöhnt haben, als wäre

00:48:22: sie natürlich Natur gegeben.

00:48:25: Sehen Sie den Au- und Schneilis auch.

00:48:28: wie dies noch so, wie es wirklich ist – nämlich alles absurd!

00:48:34: Indem wir gleichsam durch die Augen des Fremden schauen, verfremden wir unsere Wahrnehmung buchstäblich und erkennen mit Male die Absurdität unserer eigenen.

Über diesen Podcast

Spannendes, Sperriges und Spassiges über den Jazz - produziert von JazzChur und dem Kultur - und Medienbüro WORT TON WELLE

von und mit Christian Müller vom Kultur - und Medienbüro WORT TON WELLE

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